Freude bei Schülern, Lehrern und Schulleitung

Hervorragende Ergebnisse beim französischen Sprachdiplom "DELF"

Freude bei den Prüflingen, Freude bei den betreuenden Lehrern, Freude bei der Schulleitung der Heinrich-Böll-Schule: Die Ergebnisse der Prüfungen zum "Diplôme d'Etudes en Langue Française" (DELF), einem staatlichen Sprachtest, übertrafen die Erwartungen. "Unsere Arbeit und die Anstrengungen der Schüler haben sich gelohnt. Die Prüflinge haben hervorragende Ergebnisse erzielt; wir sind stolz auf die Jugendlichen", erklärte Oberstudienrat Sven Spottka, der gemeinsam mit Brigitte Harder die Basis für den Erfolg legte.




Die Hürden, um das begehrte und international anerkannte Sprachdiplom zu erhalten, sind hoch: In Mainz stellten sich die Schüler am Institut Française einem drei Teile umfassenden mündlichen Test. Es folgte eine schriftliche Prüfung. Bei den Prüfungen müssen die Schüler ihre Fähigkeiten im Hör- und Leseverstehen sowie in der Textproduktion unter Beweis stellen.
Hinzu kommt ein mündlicher Sprachtest. So fanden sich einige Schüler unvermutet auf einem Markt wieder, um dort Obst und Gemüse zu kaufen, andere wiederum sollten sich in einem Kaufhaus mit dem Verkäufer über die neueste Mode unterhalten.
Zehn Schüler des Jahrgangs 9 besitzen nun das A1-Diplom, während sich zehn Schüler des Jahrgangs 10 über das A2-Diplom - einer qualitativen Steigerung auf Basis des A1-Diploms - freuen können. Die Neuntklässler werden im nächsten Schuljahr das A2-Diplom anstreben.
Bei beiden Diplom-Prüfungen konnten maximal je 100 Prozent erreicht werden. "Unser ‚schlechtestes' Ergebnis liegt bei 84 Prozent. Manche Schüler erzielten herausragende 95 Prozent", betonte Spottka. Das ausgezeichnete Abschneiden führen die beiden Französischlehrer Spottka und Harder auf die Motivation der Schüler und die akribische Vorbereitung zurück.