Schnell in unbekanntem Gelände unterwegs

Weiterer Erfolg für die Sportler der Heinrich-Böll-Schule / Glückwünsche

Die Siegesserie der Sportler mutet schon etwas unheimlich an: Woche für Woche verkündet die Schulleitung der Heinrich-Böll-Schule voller Stolz einen Erfolg. Die aktuellste Nachricht: Die Orientierungsläufer belegten beim Hessenentscheid in Kassel mit einer Mannschaft den zweiten Platz und mit dem zweiten Team den fünften Rang. "Das intensive Training, geleitet von meinen Kollegen Sebastian Rhein und Sven Spottka, hat sich gelohnt", betonte Schulsportleiterin Astrid Schulze Icking, die sich mit der Sportfachschaft über die hervorragende Leistung freute.
Beim Orientierungslauf müssen die Schüler möglichst schnell verschiedene Punkte in der Landschaft ansteuern, die auf einer Karte markiert sind. Die Wegstrecken sind ebenfalls in den Karten eingezeichnet. Es geht also nicht nur darum, ohne Plan durch die Pampa zu hetzen, sondern eine Karte lesen zu können, um möglichst schnell das Ziel zu erreichen.
Dank neuer Karten, die der Förderverein der Heinrich-Böll-Schule finanzierte, konnte der Orientierungslauf im Sportunterricht noch effektiver gestaltet werden. Die Schüler waren derart motiviert, dass sie sich sofort bereit erklärten, mit ihren engagierten Lehrern ein Sondertraining zu absolvieren. Die Extraschichten zahlten sich in Kassel aus.


Das Team mit den Betreuern Herr Spottka und Herr Rhein


Nach langer Fahrt gingen die beiden Teams, darunter auch Mädchen, in zwei Kategorien an den Start. Eine Mannschaft, Jahrgang 98/99, musste sich gegen zwölf Konkurrenten behaupten. Zu den Startern gehörten auch Schüler von Sportgymnasien, die staunten, als das Ergebnis der HBS-Schüler feststand. Platz zwei ließ Lehrer und Schüler jubeln. Beachtlich auch der Erfolg der zweiten, älteren HBS-Läufergruppe. Sie belegten den fünften Rang unter neun Teams.
"Orientierungsläufe sind fester Bestandteil unseres Sportunterrichts und werden in Zukunft verstärkt durchgeführt", erklärten Sportlehrer Sven Spottka und Sebastian Rhein. "Wir wollen in Zukunft weitere Erfolg in dieser Sportart, die übrigens auch Elemente des Faches Erdkunde enthält, erringen", meinten die Pädagogen abschließend.